Kulturgießerei Veranstaltung Jugendkonzert P16: Launce Launce

Jugendkonzert P16: Launce


Launce

Konzert
Samstag 16.07.2016
Einlass: 20:00 Uhr
Start: 21:00 Uhr
VERANSTALTUNG
AUSVERKAUFT
01805 700 733 Ticket Hotline
0,14 €/Min. aus d. deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Minute

Erotik-Rock


Es trug sich während der 80´er Jahre zu, dass eine heilige Bienenzüchterin mit Fünflingen niederkam. Die Geburt gestaltete sich außerordentlich schwierig, da ein jeder der fünf Knaben mit gar riesigem Gemächt ausgestattet war und nur schwer den spärlich geweiteten Geburtskanal durchqueren konnte.
So zog sich die Geburt von 1981 bis 1990 hin und ein jeder der eineiigen Fünflinge wuchs bei unterschiedlichen Zieheltern zwischen Langeok und Nîmes auf, da die Mutter sich dauergebährend nur schwer um ihre Brut kümmern konnte.
Da gab es als Erstgeborenen „Falk“, welcher sich in gutbürgerlichem Hause nahe Berlin als Sohn eines Klavierbauers prächtig entwickelte. Als er mit 18 aus seinem Elternhause geworfen wurde, gab man ihm als Wegproviant ein halbes Brot und zwei Hammond-Orgeln mit und er zieht seit jeher unter dem Künstlernamen „Monty“ durch Deutschland und verdient Geld als Musikant und Aushilfspaläontologe.
Einige Jahre später folgten innerhalb von 3 Monaten Pete und Balzac, die bedingt durch die Tschernobyl-Katastrophe zu einem französischen Kern-Physiker Pärchen nach Südfrankreich gegeben. Ihre Einfältigkeit und ihre enorme soziale Inkompetenz bescherten ihnen im Winter 1994 jeweils eine Gitarre, welche sie seither mit nur einer Saite bespannt so schlecht bedienen, dass sie zu ihrem 22. Geburtstag aus Frankreich ausgewiesen wurden und eine Zwangsausbildung zum Hörgerätetechniker in Berlin annehmen mussten.
Im Sommer 1987 folgte der kongeniale Albino Ole-Sören, welcher sich bereits 10 Minuten nach durchtrennen der Nabelschnur auf der Insel Langeoog im Hause eines Kletter-und Bergsteigematerial Verkäufers wiederfand. Eintönige Arbeit und ein Nierenschaden brachten ihn während eines Mosambik-Urlaubs zum Schlagzeug und seither verlebt er seine Tage als „Björn-Ole“ zwischen Bergbau in Ruanda und einem Pflanzenphysiologie-Studium in Kaulsdorf-Nord.
Der letzte der glorreichen Fünf war Tim, mit dem wohl längsten Glied der Brüder. Aber außer einem unverhältnismäßig großen Organ wurde ihm nichts in die Wiege gelegt und somit blieb ihm nichts anderes übrig, als den Elektro -Bass zu erlernen. Auch das gelingt ihm seit Jahr und Tag nur schwerlich und er kompensiert seine Daseinsbegründungslosigkeit mit dem Tragen eines Saxophonkoffers in der Öffentlichkeit.
Wie es der Zufall und Charles Darwin nun so wollte, wehte der steife Nord-Ost Wind alle fünf Brüder im Jahre 2010 zusammen und während einer Live-Übertragung der Wetterschau auf Mittelwelle gründete man in bedächtiger Manie den Mikado Club „Lokomotive HO“.
Leider hat keiner der fünf eine Ahnung von Gesellschaftsspielen und man verbringt die Zeit mit dem Erzeugen von akustischen Schwingungen in einem luftleeren Raum und nennt sich „LAUNCE“.


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