Kulturgießerei Veranstaltung Ein Schiff wird kommen! scorbuet

Ein Schiff wird kommen!


Caroline Du Bled &Scorbüt

Konzert
Sonntag 25.02.2018
Einlass: 15:00 Uhr
Start: 16:00 Uhr

Arte-Moderatorin Caroline du Bled kommt mit ihrem Musikprojekt scorbüt und neuem Programm nach Schöneiche - Chansons über Liebe und Seenot

Das Meer ist seit jeher Sehnsuchtsort der Liebenden, Abenteurer und Verfolgten: die große Freiheit. Rimbaud besingt seine Wildheit. Brecht flieht mit Seemannssongs vor der eigenen Logik. Lale Andersen taucht in seine Unschuld. Brel besingt die Sinnlichkeit der Wogen. Bridgit Bardot tänzelt an der Promenade. Rio Reiser sehnt sich nach Landgang. Leonard Cohen schreitet übers Wasser.
Das neue scorbüt-Programm geht auf eine Zeitreise über unsere erotische, zwiespältige Beziehung zum Meer - und erzählt damit auch poetisch Zeitgeschichte. Gespickt mit feurigen Seemanns-Speeches und strudelnden Gedanken, zwischen Treibgut und Plastikmüll, zwischen Sonnenmilch und Flüchtlingsboot, zwischen Liebe und Fluch. Mit Gitarre, Sprache und Gesang steuern wir durch Tiefen und Untiefen.

Die gebürtige Pariserin Caroline du Bled greift mit impulsiv-erotischen Gestiken nach unseren Chanson-Klassikern. In Artistik aus Körper, Expression und Stimme verwandelt sie die Lieder zu brisanten Affären mit dem Publikum.
Scorbüt treten seit auf Bühnen wie dem Berliner Deutschen Theater, dem Gorki-Theater, der Volksbühne oder dem Hamburger Thalia-Theater auf; sie waren ins Pariser Außenministerium zur Verleihung des dt.-frz. Journalistenpreises geladen, spielten ein abendfüllendes Konzert auf Deutschlandradio, veröffentlichten zwei CDs und begeistern seit Jahren das Publikum zwischen Flensburg und Marseille. In Schöneiche waren sie letztes Jahr mit einer gefeierten Rio-Reiser-Hommage. Ihr neues Programm taucht nun tief hinab ins Meer: ein Schiff wird kommen! (Oder doch keins? Oder sehr viele?)

Scorbut - Ein Schiff wird kommen!
"Unglaublich frisch und sexy" BZ
„Die Interpretationen pressen den Vorlagen eine neue Intensität ab.“ taz
"Aus französischen und deutschen Chanson-Klassikern und Hafenliedern entsteht ein musikalischer Kosmos aus Fragmenten vergangener Wünsche, Utopien und Ängste." Deutschlandradio Kultur


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